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    <title>Sammeln | Horten | Ordnen (with comments)</title>
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    <description>Frau G. geht ins Museum</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>cgabbert</dc:creator>
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  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2722747/">
    <title>Nur noch ein paar Wochen</title> 
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    <description>Durchhalten. Nach der Disputation, die jetzt fast zwei Wochen vorbei ist, war ein paar Tage noch der Arbeitsrhythmus der Pr&amp;uuml;fungsvorbereitung drin. Nach dem Job, dem Nachmittag mit dem Kind abends nochmal f&amp;uuml;r 2-3 Stunden an den Tisch und den aufgeklappte Laptop setzen und die Ver&amp;ouml;ffentlichung der Arbeit auf den Weg bringen. Mittlerweile greift allerdings die M&amp;uuml;digkeit abends um sich. Ich muss echt aufpassen, dass ich mich jetzt nicht zu sehr h&amp;auml;ngen lasse, schlie&amp;szlig;lich soll das Ganze zeitnah abgeschlossen sein. Meine berufliche Perspektive hat sich gewandelt, mein Doktorvater wird sich voraussichtlich im n&amp;auml;chsten Jahr zur Ruhe setzen - das hier ist nur noch eine Art Aufr&amp;auml;umarbeit. Die Dissertation wird deshalb online &amp;uuml;ber die Uni publiziert. Kosten- und Zeitgr&amp;uuml;nde spielen dabei auch eine Rolle. Mehrere tausend Euro als Druckkosten(&quot;zuschuss&quot;) aufzubringen ist einfach au&amp;szlig;erhalb meiner M&amp;ouml;glichkeiten, aber auffindbar wird die Arbeit dennoch sein. Nennt mich spie&amp;szlig;ig, aber mein Familienleben hat in den letzten Jahren genug darunter gelitten, dass gef&amp;uuml;hlt nie &quot;Feierabend&quot; sein konnte. Da muss langsam mal ein anderes Konzept her.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
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    <dc:subject>Dissertation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 cgabbert</dc:rights>
    <dc:date>2019-05-04T23:55:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2655110/">
    <title>#DissKunstgeschichte BullshitBingo</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;495&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://cdn.blogger.de/static/antville/ordnungen/images/disskunstgeschichte.jpg&quot; height=&quot;395&quot; /&gt;</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>cgabbert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 cgabbert</dc:rights>
    <dc:date>2017-08-23T23:07:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2601061/">
    <title>#DissFreiTag: Winckelmann, Goodman</title> 
    <link>https://ordnungen.blogger.de/stories/2601061/</link>
    <description>In Bezug auf den Korrekturfortschritt am Text verlief die letzte Woche wenig produktiv. Daf&amp;uuml;r habe ich auf der Theorieseite zwei Texte erg&amp;auml;nzend gelesen. Zum einen Johann Joachim Winckelmann, &amp;#8222;Gedanken &amp;uuml;ber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst&amp;#8220; (1756), zum anderen Nelson Goodman, &amp;#8222;Sprachen der Kunst&amp;#8220; (2004). Beide thematisieren das Problem der Authentizit&amp;auml;t in der k&amp;uuml;nstlerischen Praxis, d. h. in der Entstehung von Kunst beziehungsweise in deren Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winckelmann verhandelt das Problem der Erzeugung eines k&amp;uuml;nstlerischen Stils, der sowohl einem klassizistischen Ideal als auch der Forderung nach Originalit&amp;auml;t entsprechen soll, was sich in einer Diskussion um die &amp;#8222;Nachahmung antiker Vorbilder&amp;#8220; vs. &amp;#8222;Nachahmung von Natur&amp;#8220; widerspiegelt. Zugleich gilt seine Schrift als der Beginn der Anerkennung verschiedener k&amp;uuml;nstlerischer Stile und damit der Relativierung der Norm antiker Vorbilder, begr&amp;uuml;ndet durch die unterschiedliche kulturhistorische Einfl&amp;uuml;sse. Eine k&amp;uuml;nstlerische Verarbeitung einzelner sch&amp;ouml;ner nat&amp;uuml;rlicher Ph&amp;auml;nomene, beschreibt Winckelmann als das Anfertigen einer Kopie, die aber nicht den Weg hin zu einem authentischen individuellen k&amp;uuml;nstlerischen Stil weist. (Winckelmann 1756, S.13-14)&lt;br /&gt;
Wichtig erscheint mir, dass Winckelmann dem Begriff der &amp;#8222;Nachahmung&amp;#8220; eine amibivalente Bedeutung verleiht. Das Kopieren von Kunst ist bei Winckelmann nur deshalb ein zul&amp;auml;ssiges k&amp;uuml;nstlerisches Verfahren, weil es der k&amp;uuml;nstlerischen Ausbildung und zur Entwicklung der eigenen k&amp;uuml;nstlerischen Handschrift genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goodman diskutiert die Authentizit&amp;auml;t von Kunstwerken dagegen vor dem Hintergrund seiner &amp;Uuml;berlegungen zum Repr&amp;auml;sentationscharakter von Kunst. Die Frage, ob eine eine F&amp;auml;lschung den gleichen Repr&amp;auml;sentationswert wie ein Original besitzt, f&amp;uuml;hrt Goodman zun&amp;auml;chst zu der Unterscheidung autographer (bildende Kunst) und allographer Kunst (Musik, Literatur), d. h. Kunst, deren Authentizit&amp;auml;t aufgrund von Text oder Partitur in jeder Auff&amp;uuml;hrung erkannt wird. Werke der bildenden Kunst, die durch Techniken der Vervielf&amp;auml;ltigung entstehen, wie Druckgrafiken oder Bronzestatuetten, nehmen in der Anerkennung von Authentizit&amp;auml;t nach Goodman eine Zwischenstellung ein. Druckplatte oder Form nehmen eine vergleichbare Rolle wie die Partitur des Musikst&amp;uuml;cks ein, allerdings eingeschr&amp;auml;nkt auf eine bestimmte historische Situation. Zudem muss die Echtheit der Druckplatte (oder Gu&amp;szlig;form) best&amp;auml;tigt werden, die Begr&amp;uuml;ndung der Echtheit eines autographen Kunstwerks verschiebt sich also auf ein bestimmtes Stadium im Herstellungsproze&amp;szlig;. Man k&amp;ouml;nnte auch sagen: es gibt zwei Kunstwerke: das Modell und den Abguss. Goodman findet hier in der Skizze einen gemeinsamen Nenner, den er als &amp;#8222;Notation&amp;#8220; des Kunstwerks untersucht. F&amp;uuml;r die Untersuchung der Forschungsgeschichte italienischer Bronzestatuetten der Renaissance stellen Goodmans &amp;Uuml;berlegungen zur Zuschreibung der Echtheit an Kunstwerke eine bedeutsame Theorie dar. Goodmann erfasste den Doppelcharakter der Statuetten als autograph/allograph, doch sein semiotisches Modell der Erzeugung von Authentizit&amp;auml;t trennt meinem Eindruck nach zu wenig zwischen Produzent und Rezipient. Goodmans Konzentration auf den Repr&amp;auml;sentationscharakter von Kunst schlie&amp;szlig;t von vorneherein die M&amp;ouml;glichkeit aus, dass Kunstbetrachtung gleichzeitig performativ sein kann (also &amp;auml;hnlich wie ein Musikst&amp;uuml;ck &amp;#8211; ich denke da v. a. an Werke der Fluxusbewegung oder an Erwin Wurms &amp;#8222;One Minute Sculptures&amp;#8220;). In der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts gibt es diese M&amp;ouml;glichkeit, sie &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich manchmal sprachlich in einem &amp;#8222;Nachschaffen&amp;#8220; des Kunstwerks durch Beschreibung. (vgl. Joseph Imorde, Michelangelo deutsch!, 2009, S. 179ff.)</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>cgabbert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 cgabbert</dc:rights>
    <dc:date>2016-08-12T23:17:14Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2600344/">
    <title>Knabenliebe auf der Akropolis?F&amp;uuml;hren in der Ausstellung...</title> 
    <link>https://ordnungen.blogger.de/stories/2600344/</link>
    <description>&lt;h5&gt;Ausstellung und Pr&amp;auml;sentation&lt;/h5&gt;
Seit Mai f&amp;uuml;hre ich durch die Ausstellung &amp;#8222;Athen &amp;#8211; Triumph der Bilder&amp;#8220; im Liebieghaus. Die Ausstellung besch&amp;auml;ftigt sich mit der Funktion von Kulten und Bildern als Tr&amp;auml;ger historischer Erinnerung und Mittel zur Stiftung kultureller Identit&amp;auml;t in der Zeit des antiken Stadtstaats Athen w&amp;auml;hrend des 5. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
Ausgestellt sind Skulpturen (auch Abg&amp;uuml;sse), Kleinplastiken, Vasen und Architekturmodelle. Diese werden durch Wandtexte, &amp;#8211;illustrationen sowie animierten Projektionen erg&amp;auml;nzt. Die Besucher k&amp;ouml;nnen sich dar&amp;uuml;ber hinaus in der Ausstellung mit Hilfe des Katalogs und des Digitorials informieren sowie einen Audioguide ausleihen oder eben eine F&amp;uuml;hrung besuchen.
&lt;h5&gt;Welches Ziel haben meine F&amp;uuml;hrungen? Unter welchen Bedingungen finden F&amp;uuml;hrungen statt?&lt;/h5&gt;
W&amp;auml;hrend einer F&amp;uuml;hrung sollen die Besucher in 60 Minuten die Highlights sowie einen Gro&amp;szlig;teil der 12 Ausstellungsr&amp;auml;ume sehen. Idealerweise f&amp;uuml;hlt sich der Besucher nach der F&amp;uuml;hrung &amp;uuml;ber das Kernthema der Ausstellung sowie &amp;uuml;ber den historischen, kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext der gezeigten Werke gut informiert.&lt;br /&gt;Leider bleiben dabei Vermittlungstechniken, die eine Besucherpartizipation erlauben, aussen vor. Das Ziel, bestimmte Werke und Informationen zu vermitteln, Gruppengr&amp;ouml;&amp;szlig;en zwischen 15 und 25 Besuchern sowie gleichzeitig stattfindende F&amp;uuml;hrungen zu manchen Zeiten erfordern die Verwendung eines so genanntes Echo-Systems - die Besucher h&amp;ouml;ren meine Worte &amp;uuml;ber Kopfh&amp;ouml;rer - und die stetige Fortbewegung einer Gruppe durch die Ausstellungsr&amp;auml;ume.
&lt;h5&gt;Kommunikation arch&amp;auml;ologischer Forschungsergebnisse - aber welcher?&lt;/h5&gt;
Die Ausstellung entstand auf Basis aktueller Forschungen zur Architektur und Bauskulptur des Parthenon sowie allgemein zur Bebauung und Skupturen auf der Akropolis nach 450 v. Chr. (also nach dem Friedensschluss mit den Persern). Der Cella-Fries des Parthenon zeigt szenisch Kulthandlungen der wichtigsten Feste im antiken Athen sodass die Ausstellung den athenischen Kalender mit seinen verschiedenen religi&amp;ouml;sen Feiern vorstellt. Die G&amp;ouml;tterfeste sind vor allem Athena, aber auch Poseidon, Apollon, Dionysos und anderen G&amp;ouml;ttern gewidmet. Der Mythos sowie Bilder und Skulpturen erinnern dar&amp;uuml;ber hinaus an Erechtheus, den Ziehsohn der Athena und den ersten K&amp;ouml;nig Athens.&lt;br /&gt;
Weiterhin sind die Orte einiger Kulte oder bestimmte Opferhandlungen mit historischen Ereignissen w&amp;auml;hrend der Perserkriege verbunden &amp;#8211; Kult, Mythos und bildliche Darstellungen dienen also dazu, die kulturelle Identit&amp;auml;t zu festigen und das Gedenken an historische Ereignisse wach zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den neuesten Forschungen wird das Ausstellungsthema zudem von anderen arch&amp;auml;ologischen Themen flankiert. Dazu z&amp;auml;hlen unter anderem das Werk des Bildhauers Phidias, dem die Mehrheit der (Bau)Skulpturen auf der Akropolis zugeschrieben wird. Weitere Themen sind die Vasenmalerei des 5. Jahrhunderts v. Chr. sowie Religions-und Kulturgeschichte im antiken Griechenland. Einige der gezeigten Exponate, wie beispielsweise die Aphrodite Brazza oder die Vasen haben dar&amp;uuml;ber hinaus eine ganz eigene Forschungs- und Interpretationsgeschichte. Diese spielt im Kontext der Ausstellung keine Rolle, muss jedoch f&amp;uuml;r die Konzeption der F&amp;uuml;hrung mitbedacht werden. (also: wenn ich das Werk vorstelle, gehe ich auf die verschiedenen Forschungsmeinungen ein? Oder lieber nicht? Aus Zeitgr&amp;uuml;nden verzichte ich darauf.)

&lt;h5&gt;Entwicklung meines Konzepts&lt;/h5&gt;
Zur Vorbereitung f&amp;uuml;hrte der Kurator vor Er&amp;ouml;ffnung die Kunstvermittler des Ausstellungsteams durch die Ausstellung. Zudem stellte die Abteilung Bildung und Vermittlung den Katalog und weitere Materialien wie beispielsweise die Texte des Audioguide, Wandtexte oder Raumpl&amp;auml;ne zur Verf&amp;uuml;gung. Dies war sehr hilfreich, um die verschiedenen Bedeutungsebenen der Ausstellung besser zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Besucher kommen in die Ausstellung, weil ein Interesse an der antiken Kultur (Stichwort: Knabenliebe), an Athen als Reiseziel, an antiker Geschichte und Mythologie besteht. Aus diesen Gr&amp;uuml;nden habe ich meine F&amp;uuml;hrung als eine &amp;#8222;Zeitreise&amp;#8220; in das 5. Jahrhundert angelegt, die es mir erlaubt, diese Menge unterschiedlichen Informationen und Medien zu ordnen und zu pr&amp;auml;sentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein &amp;#8222;Storytelling&amp;#8220; (wenn man es so nennen darf) schlie&amp;szlig;t drei Ebenen ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Akropolis&lt;br /&gt;
Perserkriege, Gr&amp;uuml;ndung des Attisch-Delischen Seebundes, Perserfrieden 450 v. Chr., Perikleische Kulturpolitik: alles konzentrierte sich in der Baukampagne auf der Akropolis. Hier zeige ich die Modelle und Karten der Akropolis sowie die Abg&amp;uuml;sse der Parthenon-Giebelskulpturen. Diese befinden sich in einem Ausstellungsraum, der sich sein Design deutlich von den anderen Kabinetten unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Einf&amp;uuml;hrung geht es los: wir tauchen ein in den Ablauf des Jahres in Athen anhand des Kalenders. Das Design der Ausstellungsr&amp;auml;ume zeigt an der Wand jeweils ein Fragment vom Cella-Fries des Parthenon als Abguss sowie ein Kalenderblatt des entsprechenden Monats, das die G&amp;ouml;tterfeste auff&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
Punkt 1) l&amp;auml;sst sich allerdings auch an den Schluss verschieben, falls beispielsweise mehrere Gruppen in der Ausstellung unterwegs sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die Jahreszeiten&lt;br /&gt;
Meine zweite Erz&amp;auml;hlebene besch&amp;auml;ftigt sich mit den Festen im Jahreslauf. Diese ergeben sich aus Realien, wie Klima/Meteorologie, Astronomie (vor allem Sommer- und Wintersonnenwende) und daraus folgend der Landwirtschaft in Athen. Mit diesen verbinde ich die Realit&amp;auml;ten der athenischen Gesellschaft - also Geschlechterverh&amp;auml;ltnisse; die Rechte der Athener, der Met&amp;ouml;ken, der Sklaven; Ereignisse, wie Geburten, Hochzeiten, Symposion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Realien zu verdeutlichen beziehe ich w&amp;auml;hrend der F&amp;uuml;hrung auch Wandtexte  und &amp;#8211;illustrationen mit ein. Die Anstrengung, die eine Schiffsprozession von Athen nach Kap Sunion mit den griechischen Trieren darstellte, vermittelt sich anschaulicher, wenn eine Darstellung der Schiffe von einer Illustration der Karte begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Die G&amp;ouml;tter und ihre Attribute&lt;br /&gt;
Die Mythen, die Athena, Hephaistos, Poseidon und Erechtheus eine Rolle spielen, bilden in meiner F&amp;uuml;hrung den Kern meiner Erz&amp;auml;hlung. Von der Beschreibung der Feste (wer nimmt daran teil, wie laufen sie vermutlich ab) leite ich &amp;uuml;ber zu den Handlungen und Attributen der Athena und der anderen G&amp;ouml;tter. So wird deutlich auf welche Weise diese mit der Identit&amp;auml;tsbildung der Kultteilnehmer beitragen. Die Bilder und Skulpturen zeugen davon, wie die antiken Mythen als ein Instrument der historischen wie politischen Selbstvergewisserung und Erinnerung eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung &amp;#8222;Athen &amp;#8211; Triumph der Bilder&amp;#8220; ist noch bis zum 4. September 2016 in der Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt am Main zu sehen. Weitere Informationen sowie das Digitorial zur Ausstellung finden sich auf der Webseite der &lt;a href=&quot;http://www.liebieghaus.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liebieghaus Skupturensammlung&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>cgabbert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 cgabbert</dc:rights>
    <dc:date>2016-08-08T11:26:11Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2599766/">
    <title>&quot;Silbergl&amp;ouml;ckchen, Zauberfl&amp;ouml;ten&quot;</title> 
    <link>https://ordnungen.blogger.de/stories/2599766/</link>
    <description>Zwei Wochen Kindergarten-Schlie&amp;szlig;zeit sind vorbei. Im Vorfeld hatte ich ein paar Pl&amp;auml;ne geschmiedet, doch die Hitzewelle, die Ende Juli &amp;uuml;ber das Rhein-Main-Gebiet schwappte und ein Infekt verhinderten ausgedehnte Ausfl&amp;uuml;ge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der H&amp;ouml;hepunkt dieser Ferien fand damit fast vor unserer Haust&amp;uuml;r statt, beziehungsweise im n&amp;auml;chsten Stadtteil: wir besuchten eine Auff&amp;uuml;hrung von Mozarts &amp;#8222;Zauberfl&amp;ouml;te&amp;#8220;, f&amp;uuml;r Menschen ab 5 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zwar ist das Kind erst drei Jahre alt (&amp;#8222;dreieinhalb!&amp;#8220;), einen Versuch war es mir dennoch wert, wenn auch aus rein egoistischen Gr&amp;uuml;nden. Ein Kulturausflug innerhalb der eigenen Stadt besitzt zudem den Vorteil, dass man An- und Abreise nicht aufw&amp;auml;ndig planen muss.&lt;br /&gt;
Die Auff&amp;uuml;hrung fand in der Bad Vilbeler Wasserburg statt. Die Burgruine ist seit &amp;uuml;ber 25 Jahren zwischen April und September Spielort der &lt;a href=&quot;http://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/geschichte/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;#8222;Burgfestspiele&amp;#8220;&lt;/a&gt;, die jedes Jahr von &amp;uuml;ber 100.000 Zuschauer besuchen.&lt;br /&gt;
Die Festspiele tragen den damit verbundenen Erwartungen Rechnung: von unseren Pl&amp;auml;tzen auf der Zuschauertrib&amp;uuml;ne konnten wir alles auf der B&amp;uuml;hne sehr gut sehen und den (&amp;uuml;ber Mikrophon verst&amp;auml;rkten) Gesang gut h&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
Dabei entpuppte sich das Kind als ein echter Theaterfan. Sie war w&amp;auml;hrend der gesamten Auff&amp;uuml;hrung komplett von dem Geschehen auf der B&amp;uuml;hne gebannt und begeisterte sich von Anfang an vor allem f&amp;uuml;r die drei Damen, die in langen azurblauen M&amp;auml;nteln und blauen Ritterhelmen auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;450&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Tamino erh&amp;auml;lt die Zauberfl&amp;ouml;te von den drei Damen (Foto: Burgfeststpiele Bad Vilbel)&quot; title=&quot;Tamino erh&amp;auml;lt die Zauberfl&amp;ouml;te von den drei Damen (Foto: Burgfeststpiele Bad Vilbel)&quot; src=&quot;https://cdn.blogger.de/static/antville/ordnungen/images/zauberfloete01mini.jpg&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dass die Handlung der Oper an mehreren Stellen gek&amp;uuml;rzt ist und sich auf die Liebesgeschichte und -pr&amp;uuml;fung zwischen Tamino und Pamina konzentriert, erleichtert es j&amp;uuml;ngeren Kindern der Geschichte zu folgen. Der Klarheit der Handlung entsprechen das B&amp;uuml;hnenbild und die Gestaltung der Kost&amp;uuml;me. Bis auf kleine Dinge, wie den reizenden Auftritt der W&amp;uuml;stentiere w&amp;auml;hrend der Tamino-Arie (&quot;Ihr holden Kleinen&quot;) gibt es wenig dekoratives Beiwerk, das von der Inszenierung ablenkt. Verwirrend war jedoch der erste Auftritt der K&amp;ouml;nigin der Nacht (&quot;Oh zittre nicht, mein lieber Sohn&quot;), in dem die K&amp;ouml;nigin durch eine riesigen Puppe von den Protagonisten erscheint, in Persona jedoch oberhalb der B&amp;uuml;hne auf der Burgmauer steht &amp;#8211; das h&amp;auml;tte etwas Vorbereitung ben&amp;ouml;tigt, um diesen Kniff der Inszenierung zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;450&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Tamino und Pamina (Foto: Burgfeststpiele Bad Vilbel)&quot; title=&quot;Tamino und Pamina (Foto: Burgfeststpiele Bad Vilbel)&quot; src=&quot;https://cdn.blogger.de/static/antville/ordnungen/images/zauberfloete02mini.jpg&quot; height=&quot;338&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r uns war es ein erster wunderbarer Ausflug in die Welt der Oper, den wir vielleicht in dieser Spielzeit noch einmal wiederholen &amp;#8211; den Wunsch, die drei Damen wiederzusehen, hat das Kind bereits ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert.&lt;br /&gt;
Weitere Vorstellungen: Fr 05.08. 15:00 h | Di 09.08. &lt;br /&gt;
11:00 h | Fr 26.08. 15:00 h | Sa 20.08. 14:00 h | Sa 03.09. 15:00 h | Fr 09.09. 15:00 h&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Burgfestspielen Bad Vilbel: &lt;a href=&quot;http://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/spielplan/?page=1&amp;amp;id=10169&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kinderauff&amp;uuml;hrungen, Termine und theaterp&amp;auml;dagogische Veranstaltungen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Alle Fotos: Burgfestspiele Bad Vilbel&lt;br /&gt;
Der Text ist ein Beitrag zur Blogparade #KultTrip, initiiert von Tanja Praske auf &lt;a href=&quot;http://www.tanjapraske.de/kultur-erleben/kulturgenuss/blogparade-mein-kulturtrip-fuer-dich-im-sommer-aufruf-zu-kulttrip/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultur | Museo | Talk&lt;/a&gt; von Tanja Praske.</description>
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  <item rdf:about="https://ordnungen.blogger.de/stories/2600029/">
    <title>Atem&amp;uuml;bungen #Wmdedgt #DissFreitag</title> 
    <link>https://ordnungen.blogger.de/stories/2600029/</link>
    <description>Seit &amp;uuml;ber drei Wochen habe ich effektiv nicht mehr an meiner Doktorarbeit gearbeitet. Am ersten Tag nach dieser langen Pause &amp;#8211; letzten Montag &amp;#8211; w&amp;uuml;nschte ich mir inst&amp;auml;ndig, dass irgendwo im Text eine Markierung auftaucht, so etwas wie &amp;#8222;ab hier weiter korrigieren&amp;#8220; oder so und dass 2. Notizen/Fragen im Flie&amp;szlig;text wie &lt;b&gt;[Fu&amp;szlig;note: noch einmal genauer erl&amp;auml;utern]&lt;/b&gt; bitte schon bearbeitet sind. Waren sie nat&amp;uuml;rlich nicht.&lt;br /&gt;
In meiner Twittertimeline las ich gestern: &amp;#8222;ich w&amp;uuml;nschte, ich h&amp;auml;tte mehr Zeit&amp;#8220;. Bevor ich etwas Erheiterndes schreiben konnte, beispielsweise &amp;#8222;Einatmen. Ausatmen. Schokolade essen/Bier trinken, fokussiert bleiben&amp;#8220;, fiel mir ein: sollte ich mal machen. Dann m&amp;uuml;sste ich auch nicht so viel Text &amp;uuml;berarbeiten. Bei meiner Arbeit an Seite 51 bis Seite 80 habe ich mich seit Anfang dieser Woche von Seite 54 auf Seite 58 vorgearbeitet &amp;#8211; warum geht das nur so verdammt langsam voran? Heute vormittag, w&amp;auml;hrend das Kind im Kindergarten spielte, habe ich dann eine dieser Fragen in den eckigen Klammern bearbeitet. Damit war dann klar: diese Woche wird sich die blosse Anzahl der &amp;uuml;berarbeiteten Seiten einfach nicht weiter erh&amp;ouml;hen. Da ich mir ja nichts w&amp;uuml;nschen will, sondern einfach fokussiert bleibe, werde ich bis Anfang KW34 bis S. 80 alles fertig ausarbeiten, inklusive Literaturliste und Abbildungsteil.&lt;br /&gt;
Dieses Gef&amp;uuml;hl, die Zeit rennt Dir davon und Du schaffst nichts, bringt mich h&amp;auml;ufig auf die Palme. Heute wollte ich diese Stimmung gar nicht erst aufkommen lassen. So ganz gelungen ist es mir nicht &amp;#8211; hin und wieder musste ich zwischendrin auf diversen Webseiten nach Kinderkleidern im Sale prokrastinieren &amp;#8211; dennoch darf ich mir auf die Schulter klopfen, finde ich. War halt eine Einarbeitungswoche.&lt;br /&gt;
Mittags hat mich heute der Liebste zum Sushi-Essen eingeladen, das ist nur Zeit f&amp;uuml;r uns und jeden Freitag mein Highlight. &amp;lt;3 &lt;br /&gt;Dann habe ich das Kind aus dem Kindergarten abgeholt und nach einer kurzen Kaffeepause zuhause sind wir nochmal rausgegangen in die Sonne. Nach drei Tagen Dauerregen hatten wir beide so richtig Lust auf Spielplatz und auf Laufrad-Wettrennen. Zum Schluss ein bisschen Hinhaltetaktik (&amp;#8222;nochmal Schaukeln, ja, Mama?&amp;#8220;) deswegen nur fast p&amp;uuml;nktlich zum Abendessen zuhause und mit lieben Besuch sch&amp;ouml;ne Unterhaltungen gef&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;&amp;lt;3 Wochenende, Du hast gut angefangen.
&lt;p&gt;Mehr pers&amp;ouml;nliches Tagebuchbloggen zu #Wmdedgt auf dem Blog von &lt;a href=&quot;http://bruellen.blogspot.de/2016/08/wmdedgt-0816.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frau Br&amp;uuml;llen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;#DissFreitag initiiert von &lt;a href=&quot;https://twitter.com/StephKatBr&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stephanie Braun&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
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    <title>Besuch bei den Knetm&amp;auml;nnchen</title> 
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    <description>Vorgestern, also letzten Sonntag, besuchten der Mann, das Kind und ich das Deutsche Filmmuseum. Wir haben uns zusammen die Sonderausstellung &lt;a href=&quot;http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/ausstellungen/sonderausstellung/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Die Kunst von Aardman&quot;&lt;/a&gt; angesehen und sind immer noch begeistert.&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung zeigt die Ausstellung im Foyer teils Troph&amp;auml;en, wie den Oscar, teils Fr&amp;uuml;hwerke: Stop-Motion-Filme, aufgenommen vor knapp 20 Jahren mit einem (damals aktuellen) Nokia N8 - hey, das Handy hatte ich auch mal!&lt;br /&gt;
In der Ausstellung dann viele viele tolle Vorzeichnungen, Storyboards, einzelne Figuren, deren Aufbau aus Armatur, Knetmasse, Kleidung sichtbar ist, Filme, beziehungsweise Filmausschnitte, und Dokus zu den verwendeten Techniken des Studios und das allertollste: mehrere Vitrinen mit den Kulissen zu den &quot;Wallace and Gromit&quot;-Filmen. Lauter Puppenstuben, mit soviel Liebe zum Detail modelliert, eingerichtet, ausgestattet. F&amp;uuml;r kleine Menschen ist zudem vor jeder Vitrine ein Tritthocker plaziert. F&amp;uuml;r das Kind, das ja gerade erst in den Kindergarten geht, gab es damit wunderbar viel zu schauen.&lt;br /&gt;
Wider Erwarten wollte das Kind aber zuerst gar nicht die Ausstellungsr&amp;auml;ume betreten, dann schenkte es seine ganze Aufmerksamkeit einem kleinen Film &amp;uuml;ber die Aardman-Figur &quot;Morph&quot;. Wallace und Gromit und damit 90 Prozent der Ausstellung hatten das Nachsehen.&lt;br /&gt;Der Film stellt &quot;Morph&quot; vor und zeigt, wie der Bewegungsfluss einer Stop-Motion-Figur entsteht. Im Anschluss folgt eine witzige Episode aus dem aktuellen &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCL7N5wBrbp0J4vU46KWTWtQ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Morph-Filmen&lt;/a&gt;. Nach mehrmaligem Anschauen waren das Kind und ich der Meinung: das wollen wir auch mit Knete machen! Das Museum bietet samstags und sonntags ab 14 Uhr eine &lt;a href=&quot;http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/ausstellungen/sonderausstellung/aardman/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offene Trickfilm-Werkstatt&lt;/a&gt; an. Wir haben stattdessen sp&amp;auml;ter im Museumscaf&amp;eacute; bei Limo und Kaffee nachgeschaut, ob es eine entsprechende Stop-Motion Handy-App gibt (gibt es, nat&amp;uuml;rlich) und schonmal &amp;uuml;berlegt, was f&amp;uuml;r eine Figur wir kneten (vielleicht ein Pony).&lt;br /&gt;Mich hat neben den detailreichen Kulissen besonders ein Filmset begeistert, das extra f&amp;uuml;r die Ausstellung aufgebaut worden war. Es dient dazu, verschiedene Lichtsituationen zu demonstrieren. Dieses Studio wird gleichzeitig mit einer fest installierten DSLR-Kamera gefilmt und das Bild zu besseren Anschauung auf einen Bildschirm projeziert.&lt;br /&gt;Der Mann und ich waren uns abschlie&amp;szlig;end einig: wir kommen bestimmt nochmal wieder, unrealistisch ist das nicht, die Ausstellung wird noch bis zum 30. Oktober gezeigt.</description>
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